Feb 25

Der neue Forester besitzt alle Subaru-Stärken

Subaru Forester1 Netz Sicherheit, Fahrpaß,

Zuverlässigkeit und:

Der Turbomotor kehrt in

die vierte Generation zurück

 

Von Lothar Jungmann

Subaru darf sich über eine der treuesten Käufer-Klientel unter allen Herstellern freuen. Besonders trifft das auf den Forester und damit auf das zulassungsstärkste Modell in Deutschland zu. Er gilt seit 1997 als Mitbegründer des SUV-Segments und damit von Allradfahrzeugen, die auch in der Stadt eine gute Figur machen.

Subaru Forester, hintenDas Auto vereinigt die Tradition und die Stärken unserer Marke am besten“, sagt Deutschland-Geschäftsführer Volker Dannath bei der Vorstellung der inzwischen vierten Modellgeneration, die gemeinsam mit dem überarbeiteten Mittelklassewagen Impreza (jetzt auch mit 1,6-Liter-Motor) am 23. März auf den Markt kommt. Mit dem Wachwechsel beim Forester kommt dann von der Größe her ein leicht gewachsenes und eleganteres Fahrzeug, das innen spürbar mehr Platz bietet und damit auch junge Familien ansprechen soll, für die die Sicherheit ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Autos ist. Auch die Geländewagen-Gene wurden deutlich weiterentwickelt. „Wir sind stolz auf unsere treuen Kunden, die sich gerne auch mal abseits befestigter Straßen bewegen“, sagt Dannath. Subaru Forester Armatur NetzDabei verschließt sich Subaru nicht dem gestiegenen PSHunger der Autokäufer. Mit dem Top-Modell 2.0 XT kommt neben dem Zwei-Liter-Benziner mit 150 PS und dem Zwei-Liter-Diesel mit 147 PS der Zwei-Liter-Turbo-Benziner mit 240 PS.

Wie die beiden anderen Motoren liegt auch dieses Vierzylinder-Boxer-Aggregat über der Vorderachse und sorgt damit für eine hohe Laufruhe des Sportgeräts, das in 7,5 Sekunden auf 100 km/h sprintet und 221 km/h schnell ist.

8,5 Liter Verbrauch stehen für das ausschließlich mit Lineartronic-Automatikgetriebe lieferbare Spitzenmodell im Datenblatt (CO2- Ausstoß 197 g/km). Das Getriebe kann zudem am Schalthebel oder auch über Wippen am Lenkrad durch die sechs wählbaren Stufen bedient werden. Über einen Knopf am Lenkrad lässt sich zudem noch der S-Modus aufrufen, der das Schaltprofil für den sportlichen Auftritt weiter schärft. Optisch hebt sich der XT durch zwei Auspuffendrohre und die geänderte Frontpartie mit auffälligen seitlichen „Kiemen“, modifizierten Einfassungen für die Nebelscheinwerfer und schwarzem Stoßfänger von den übrigen Modellen ab.

Dazu zählt der kleinere Benziner. Er sprintet in 10,6 Sekunden auf 100 km/h, ist 190 Stundenkilometer schnell und verbraucht 6,5 Liter Sprit auf hundert Kilometern (CO2-Ausstoß 150 g/km). Die Leistungsdaten des Hubraum-gleichen Diesels: In 10,2 Sekunden schafft er die 100 km/h, ist auch 190 km/h schnell und emittiert

ebenfalls 150 g/km Kohlendioxid bei einem durchschnittlichen Spritverbrauch von 5,7 Litern. Durch den um 25 Millimeter gewachsenen Radstand (2,64 m) und 20 Millimetern mehr Fahrzeughöhe finden die Passagiere im

Subaru Forester hinten, innenForester langstreckentaugliche Platzverhältnisse – auch im Fond – vor. Der Gepäckraum wurde um 55 auf jetzt 505 Liter Fassungsvermögen vergrößert. Bei umgelegter Rücksitzbank vergrößert sich das Ladevolumen auf bis zu 1577 Liter. Die maximale Zuladung beträgt 538 Kilogramm. Die Heckklappe wird serienmäßig elektrisch betrieben. Mit einer Memoryfunktion lässt sich ihr Öffnungswinkel

begrenzen, etwa für das Be- und Entladen in der Garage. Weiter gestärkt wurden die Offroad-Tugenden des Subaru-Bestsellers. Der neue Forester besitzt jetzt noch mehr Bodenfreiheit (22 Zentimeter), dem permanenten

Allradsystem spendierten die Japaner Fahrprogramme zur Verbesserung der Traktion und für Bergabfahrten.

Subaru Forester, SchriftzugDa über 60 Prozent der bisherigen Kunden den Forester auch als Zugfahrzeug schätzen, gibt es jetzt auch ein Stabilitätsprogramm für den Gespannbetrieb. Punkten will Subaru ferner mit der Ausweitung der Vollgarantie auf fünf Jahre (maximal 160 000 Kilometer). Der weltgrößte Pkw-Allrad-Hersteller bietet den Forester in fünf Ausstattungsvarianten – Active, Comfort, Exclusive, Platinum und Sport – zu Preisen zwischen 28 900 und 43 000 Euro an. Rund 9500 Fahrzeuge verkaufte Subaru im zurückliegenden Jahr in Deutschland. Über die Hälfte davon waren Forester. Demzufolge ist das Verkaufsziel von Geschäftsführer Dannath für dieses Jahr realistisch: 5000 Forester der vierten Generation sollen 2013 „über den Ladentisch gehen“.

Fotos (2): Lothar Jungmann/(3): Subaru

 

Daten Subaru Forester 2.0 XT

 

Maße: (Länge/Breite/Höhe in m) 4,60/1,80 /1,74

Motor: 4-Zylinder-Turbodiesel, 2,0 l

Leistung: 240 PS bei 5600 U/min Max. Drehmoment:

350 Nm bei 2400-3600 U/min

Verbrauch nach EU-Norm: 8,5 l/100 km

CO2-Emissionen: 197 g/km (Euro 5)

Geschwindigkeit: 0-100 km/h in 7,5 sek, max. 221 km/h

Kofferraumvolumen: 505-1577 l

Wendekreis: 11,4 Meter

Max. Anhängelast: 2000 kg

Preis: ab 39 900 Euro

 

 

 

 

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