Dez 1

Skoda Karoq ersetzt den kantigen Yeti mit vielen Rundungen

Der ŠSkoda Karoq schaut wesentlich gefälliger aus, als sein Vorgänger, der Yeti.

Neuer SUV wirkt

gefällig und dynamisch

mit viel Platz für

Passagiere und Gepäck

Von Sascha Valentin

Die steigende Nachfrage nach Sport Utility Vehicle veranlasst viele Autohersteller zu einer SUV-Offensive. Auch Skoda gehört dazu. Mit Kodiaq und Karoq haben die Tschechen in diesem Jahr gleich zwei neue SUV auf den Markt gebracht. Den Einstieg in die Offroad-Freuden bildet der kompakte Karoq, der den Yeti ersetzt. Letzterem war, sicherlich auch wegen seiner kantigen Optik, seit der Martkteinführung 2009 kein allzu großer Erfolg beschieden. Der Karoq tritt daher mit seinen Rundungen deutlich gefälliger auf, als der globige Vorgänger und wirkt auch dynamischer.

Mit knapp 4,40 Meter Länge ist er auch gestreckter, als der Yeti und bietet seinen Passagieren –

Der Karoq macht sowohl on, als auch off Road einen guten Eindruck.

sowohl vorne, wie auch hinten – ausreichend Platz. Das gilt ebenso für den Kofferraum. Hier bietet der Karoq mit 1810 Litern das größte Stauvolumen seiner Klasse. Ansonsten kann der Karoq nicht verleugnen, dass er zwar Yeti-Nachkomme ist, aber die Gene des Seat Ateca besitzt, mit dem er weitgehend baugleich ist.

Nicht nur optisch kann sich der neue Karoq sehen lassen – auch in Sachen Ausstattung kann er es mit der Fülle der SUV durchaus aufnehmen. Ein automatischer Abstandshalter gehört ebenso zu den Assistenzsystemen wie eine Notbremsfunktion mit vorausschauendem Fußgängerschutz, ein Spurhaltesystem sowie ein Assistent, der das Fahren im Stau erleichtert. Außerdem hat der Kunde die Wahl zwischen vier verschiedenen Infotainmentsystemen, die teilweise mit Gesten gesteuert werden können. Ergänzend stehen zudem verschiedene mobile Online-Dienste zur Auswahl – darunter etwa ein automatischer Notruf auf Knopfdruck, die Integration von Smartphone-Funktionen oder ein Connect-Portal, mit dem vom heimischen Rechner aus auf Fahrzeugdaten zugegriffen werden kann.

Darüber hinaus bietet der Karoq eine Reihe Gimmicks, die den Komfort erhöhen. So kann die Heckklappe durch eine Wischbewegung mit dem Fuß unter dem Fahrzeug automatisch geöffnet werden und das digitale Intrumentenpanel kann nach den eigenen Vorlieben programmiert werden. Zudem gehören eine ausfahrbare Anhängerkupplung, ein Panoramaschiebedach sowie eine spezielle AirCare-Funktion, die die Innenraumluft reinigt, zum Funktionsumfang des Karoq.

Vielfalt ist auch bei den Motoren angesagt: Zwei Benziner und drei Diesel mit einer Leistung zwischen 115 und 190 PS stehen zur Auswahl. Vor allem die Top-Motorisierung, der 2,0-Liter-Diesel mit 190 PS, verleiht dem Karoq ordentlich Zug nach vorne. Ob er dann jedoch mit den von Werksseite angegebenen 5,2 Litern Treibstoff auskommt, ist fraglich. Wie es sich für einen echten SUV gehört, stehen für drei der Motoren auch Allradantriebe zur Verfügung. Diese bieten zusätzlich spezielle Modi für das Offroad- und Schneefahren. Zudem können die Fahrer zwischen verschiedenen Profilen wählen, die eine jeweils andere Fahrzeugabstimmung bieten: je nachdem, ob man lieber sportlich oder ökonomisch unterwegs sein möchte.

 Fotos (3): Sascha Valentin

Technikdaten Skoda Karoq

Maße: 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit, 1,60 Meter hoch

Motoren: 1,0 und 1,5 Liter Benziner sowie 1,6 und 2,0 Liter Diesel

Leistung: 115 bis 190 PS

Verbrauch: 4,2 bis 5,7 l/100 km

CO2-Ausstoß: 112 bis 137 g/km

Preis: ab 24290 Euro

BU: Der koda Karoq schaut wesentlich gefälliger aus, als sein Vorgänger, der Yeti.

BU: Der Karoq macht sowohl on, als auch off Road einen guten Eindruck.

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